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Warum bekommt mein Friseursalon in Lübeck keine Anrufe über Google?

Ihr Google Business Profil steht, aber das Telefon schweigt? Dieser Leitfaden deckt die häufigsten Fehler auf, die Friseursalons in Lübeck unsichtbar machen – und zeigt konkret, wie Sie mit Preisliste, Buchungslink, Fotos und regelmäßigen Beiträgen spürbar mehr Anrufe und Buchungen erhalten.

TG
TGADS Team
Google Business & Local SEO

Wenn Ihr Friseursalon in Lübeck keine Anrufe über Google bekommt, hat das selten damit zu tun, dass niemand nach einem Friseur sucht. Im Raum Lübeck geben jeden Monat Tausende Menschen Suchanfragen wie „Friseur in der Nähe“, „Balayage Lübeck“ oder „Herrenhaarschnitt St. Lorenz“ bei Google ein. Die Nachfrage ist da. Die Frage ist, ob Ihr Google Business Profil diese Nachfrage in Anrufe, Terminbuchungen und Laufkundschaft verwandelt – oder ob die Konkurrenz drei Straßen weiter alle Klicks bekommt.

Das Muster, das wir bei Salons in ganz Schleswig-Holstein sehen, wiederholt sich: Das Profil wurde vor zwei, drei Jahren eingerichtet, die Telefonnummer stimmt, vielleicht steht noch ein Foto vom Eröffnungstag drin – und dann passierte nichts mehr. Keine aktualisierten Leistungen, keine Preise, keine frischen Bilder. Google wertet solche Profile als inaktiv. Im Ergebnis erscheint der Salon nicht mehr im sogenannten Local Pack – den drei hervorgehobenen Ergebnissen, die bei lokalen Suchen ganz oben stehen und über 90 % der Klicks einsammeln.

In diesem Leitfaden zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, welche Optimierungen den größten Unterschied machen. Jeder Abschnitt enthält konkrete Maßnahmen, die Sie sofort umsetzen können – auch ohne Marketingbudget oder technische Vorkenntnisse. Wenn Sie parallel Ihre allgemeine lokale Sichtbarkeit mit Local SEO verbessern möchten, finden Sie dort die Grundlagen.

„Ein Google Business Profil ohne Leistungen, Preise und aktuelle Fotos ist wie ein Schaufenster mit heruntergelassener Jalousie – potenzielle Kunden gehen einfach zum nächsten Salon.“

Leistungen mit Preisen, Öffnungszeiten und Buchungslink – die häufigsten Fehler bei der Profil-Einrichtung

Der häufigste Grund, warum ein Friseursalon in Lübeck bei Google unsichtbar bleibt, ist erschreckend banal: Das Profil ist schlicht unvollständig. Google bewertet Vollständigkeit als direktes Qualitätssignal. Profile, die sämtliche relevanten Felder ausgefüllt haben, erhalten laut Google bis zu 7-mal mehr Klicks als lückenhafte Einträge. Das ist kein marginaler Unterschied – das ist der Unterschied zwischen einem klingelnden und einem stillen Telefon.

Diese Fehler sehen wir bei Lübecker Friseursalons am häufigsten:

  • Falsche oder zu allgemeine Kategorie: „Friseursalon“ muss die Primärkategorie sein. Viele Salons stehen unter „Dienstleistungsunternehmen“ oder „Schönheitssalon“. Ergänzen Sie passende Nebenkategorien wie „Herrenfriseur“, „Haarstylist“ oder „Barbershop“, je nach Ihrem Angebot.
  • Leistungen ohne Preise: Nutzen Sie die Dienstleistungsfunktion und listen Sie jede einzelne Leistung mit konkretem Preis auf. Nicht „Damenschnitt“, sondern „Damenschnitt inkl. Waschen und Föhnen – ab 42 €“. Eine Kundin, die „Balayage Lübeck Preis“ googelt, will die Antwort sofort sehen, nicht erst anrufen müssen.
  • Keine Sonderöffnungszeiten: Google zeigt prominent an, ob Ihr Salon gerade geöffnet ist. Fehlen Feiertags- und Urlaubszeiten, erscheint „Möglicherweise geschlossen“ – das vertreibt selbst entschlossene Kunden.
  • Fehlender Buchungslink: Wenn Sie ein Buchungssystem nutzen (z. B. Shore, Treatwell, SimplyBook oder Planity), muss der Link in Ihrem Google-Profil hinterlegt sein. Kunden erwarten heute, dass sie direkt buchen können – ohne anzurufen.
  • Telefonnummer ohne lokale Vorwahl: Hinterlegen Sie eine Lübecker Festnetznummer (0451), keine reine Handynummer. Die lokale Vorwahl stärkt sowohl das Vertrauen der Kunden als auch das lokale Ranking-Signal für Google.

Ein häufig übersehener Punkt: die NAP-Konsistenz. NAP steht für Name, Address, Phone. Wenn Ihr Salonname auf Google „Salon Haarmonie Lübeck“ heißt, auf Facebook „Haarmonie Friseursalon“ und auf Ihrer Website „Friseur Haarmonie“, verwirrt das den Algorithmus. Google versucht, alle diese Einträge als ein Unternehmen zu erkennen – und scheitert, wenn die Angaben nicht identisch sind. Die Folge: Ihr Ranking leidet, weil Google Ihnen weniger Vertrauen zuordnet.

Praxis-Tipp: Googeln Sie Ihren Salonnamen und prüfen Sie, ob Name, Adresse und Telefonnummer auf Google, Facebook, Yelp, Treatwell, Das Telefonbuch und Ihrer eigenen Website identisch sind. Selbst ein fehlender Punkt oder eine andere Schreibweise der Straße („Str.“ vs. „Straße“) kann ein Problem darstellen.

Sofort-Buchung und Preisliste auf einen Blick – was Kunden auf dem Smartphone erwarten

Über 60 % aller lokalen Suchanfragen kommen von Smartphones. Stellen Sie sich eine typische Situation vor: Jemand steht in der Lübecker Innenstadt, hat nächste Woche einen Termin und sucht spontan „Friseur Balayage in der Nähe“. Google zeigt drei Salons im Local Pack. Der Daumen wischt schnell – und innerhalb von fünf Sekunden entscheidet sich, wer den Termin bekommt.

Was in diesen fünf Sekunden zählt, ist nicht Ihr Logo oder Ihre Philosophie. Es sind drei Dinge: Was kostet es? Wann ist geöffnet? Kann ich jetzt buchen? Wenn Ihr Profil diese drei Fragen nicht sofort beantwortet, scrollt der Kunde weiter. Er wird nicht anrufen, um den Preis zu erfragen. Er wird nicht Ihre Website suchen. Er tippt einfach auf den nächsten Salon, der alles auf einen Blick zeigt.

Eine Online-Buchungslösung macht hier den entscheidenden Unterschied. Google integriert Buchungssysteme direkt in Ihr Profil. Kunden sehen einen „Termin buchen“-Button, tippen darauf, wählen Leistung und Zeitfenster – fertig. Kein Anruf, keine Warteschleife, keine „Wir rufen zurück“-Nachricht. Salons, die eine solche Direkt-Buchung anbieten, verzeichnen laut Branchenstudien bis zu 70 % mehr Terminanfragen als Salons ohne Buchungsfunktion.

So optimieren Sie Ihr Profil für die mobile Nutzung:

  • Leistungsmenü mit Preisen und Dauer: Strukturieren Sie Ihr Angebot in klare Kategorien – Damen, Herren, Kinder, Farbe & Strähnen, Pflege – und geben Sie jeweils Preis und geschätzte Dauer an.
  • Buchungssystem verbinden: Planity, Shore, Treatwell oder SimplyBook lassen sich direkt mit Google Business verknüpfen. Der „Termin buchen“-Button erscheint dann prominent in Ihrem Profil.
  • Click-to-Call prüfen: Testen Sie von Ihrem eigenen Smartphone, ob die Telefonnummer direkt anrufbar ist. Falsche Formatierungen (z. B. fehlende Landesvorwahl) verhindern die Funktion auf manchen Geräten.
  • FAQ im Profil anlegen: Beantworten Sie typische Fragen direkt im Google-Profil: „Muss ich einen Termin machen oder kann ich einfach vorbeikommen?“, „Gibt es Parkplätze in der Nähe?“, „Wie lang dauert eine Balayage?“
  • Nachrichtenfunktion aktivieren: Viele Kunden – besonders unter 35 – schreiben lieber eine Nachricht, als anzurufen. Google bietet eine integrierte Chat-Funktion, die Sie im Dashboard aktivieren können. Richten Sie eine automatische Begrüßung ein: „Danke für Ihre Nachricht! Wir antworten innerhalb einer Stunde.“

Eine durchdachte Friseur-Website setzt diese mobile Erfahrung nahtlos fort. Denn wer auf Ihrem Google-Profil klickt und dann auf einer nicht-mobiltauglichen Seite landet, bricht den Buchungsvorgang ab – und dieser Abbruch kostet Sie bares Geld.

84 % der Profilaufrufe kommen über indirekte Suchen wie „Friseur + Stadtteil + Spezialisierung“

Hier kommt eine Zahl, die viele Saloninhaberinnen und -inhaber überrascht: Laut einer umfassenden BrightLocal-Analyse kommen rund 84 % aller Profilaufrufe auf Google Business über sogenannte indirekte Suchen (Discovery Searches). Das heißt, die allermeisten Menschen suchen nicht nach Ihrem Salonnamen. Sie suchen nach einer Leistung, einer Spezialisierung oder einer Kombination aus Leistung und Standort.

Für Lübeck bedeutet das konkret: Ihre potenziellen Kunden geben Begriffe ein wie „Friseur Balayage Lübeck“, „Herrenfriseur Marli“, „Haarverdichtung St. Lorenz“ oder „Kinderfriseur Lübeck Innenstadt“. Ob Google Ihren Salon für diese Anfragen anzeigt, hängt direkt davon ab, ob die entsprechenden Begriffe in Ihrem Profil vorkommen.

Google kann Ihren Salon nur für „Balayage Lübeck“ anzeigen, wenn „Balayage“ tatsächlich als Leistung in Ihrem Profil hinterlegt ist. Klingt offensichtlich – wird aber in der Praxis ständig vergessen. Viele Salons listen nur „Damen Haarschnitt“ und „Herren Haarschnitt“, obwohl sie Dutzende spezialisierter Leistungen anbieten.

So maximieren Sie Ihre Sichtbarkeit bei indirekten Suchen:

  • Jede Leistung einzeln auflisten: Nicht „Farbservice“, sondern „Balayage“, „Highlights“, „Full-Colour“, „Strähnen Folien“, „Glossing“. Jede Leistung, die einen eigenen Suchbegriff hat, verdient einen eigenen Eintrag.
  • Unternehmensbeschreibung mit lokalen Begriffen: Sie haben 750 Zeichen. Nutzen Sie diese, um Ihren Standort („Friseursalon in Lübeck-Innenstadt“, „direkt an der Marzipanstadt gelegen“) und Ihre Spezialisierungen natürlich einzubinden.
  • Alle Nebenkategorien ausschöpfen: Google erlaubt bis zu 9 Nebenkategorien. Nutzen Sie relevante wie „Herrenfriseur“, „Haarstylist“, „Barbershop“, „Brautfrisuren-Service“ oder „Haar- und Kopfhautpflege“.
  • Google-Beiträge mit Leistungsnamen: Jeder Beitrag, der einen konkreten Behandlungsbegriff enthält („Unsere neueste Balayage-Technik für den Frühling“), verstärkt die Relevanz Ihres Profils für genau diesen Suchbegriff.

Google bewertet lokale Profile nach drei Säulen: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Durch vollständige Leistungsinformationen stärken Sie die Relevanzkomponente – und genau die entscheidet, ob Ihr Salon in den Top 3 erscheint oder auf Seite 2 verschwindet. In einer Stadt wie Lübeck mit ihren klar abgegrenzten Stadtteilen ist die Kombination aus Leistungsbegriff und Ortsteil besonders wirkungsvoll.

Analyse-Tipp: Schauen Sie in Ihren Google Business Insights nach, welche Suchbegriffe Nutzer eingegeben haben, bevor sie Ihr Profil gesehen haben. Diese Liste zeigt Ihnen, für welche Leistungen Sie bereits sichtbar sind – und wo Sie noch Einträge ergänzen müssen.

Ergebnisse, Salon-Interior, Arbeitsplätze, Team – warum Fotos die Anrufrate verdoppeln

Fotos sind der am stärksten unterschätzte Faktor im Google Business Profil. Google nennt klare Zahlen: Profile mit Fotos erhalten 42 % mehr Anfragen nach Wegbeschreibungen und 35 % mehr Klicks auf die Website als Profile ohne Bilder. Für einen Friseursalon, in dem das Ergebnis visuell ist, potenziert sich dieser Effekt noch einmal. Kunden wählen ihren Friseur mit den Augen – lange bevor sie einen Fuß in den Salon setzen.

Eine BrightLocal-Studie geht noch weiter: Profile mit mehr als 100 Fotos erhalten 520 % mehr Anrufe als der Durchschnitt. Das ist kein Tippfehler. Der Zusammenhang zwischen Fotoanzahl und Kundenanfragen ist einer der am besten dokumentierten Zusammenhänge in der lokalen Suchmaschinenoptimierung.

Diese Foto-Kategorien sollten in Ihrem Profil vertreten sein:

  • Vorher-Nachher-Ergebnisse: Die stärkste Fotoart für Friseursalons. Zeigen Sie Balayage-Transformationen, Farbveränderungen, Typveränderungen. Achten Sie auf gleichmäßige Beleuchtung und einen neutralen Hintergrund. 3–5 Bilder pro Leistungskategorie sind ideal.
  • Salon-Interior: Ein heller, moderner, aufgeräumter Salon signalisiert Professionalität. Fotografieren Sie den Eingangsbereich, den Wartebereich, die Waschplatzzone und einzelne Arbeitsplätze – am besten bei Tageslicht und ohne Kunden im Bild, um Datenschutzprobleme zu vermeiden.
  • Arbeitsplätze und Produkte: Zeigen Sie Ihre Werkzeuge, Produkte und Marken. Wenn Sie mit Olaplex, Kevin Murphy oder Kerastase arbeiten, fotografieren Sie die Produkte im Regal oder bei der Anwendung. Das signalisiert Qualität und rechtfertigt Ihre Preise.
  • Ihr Team: Kunden buchen bei Menschen, nicht bei Firmennamen. Ein Foto, auf dem Ihr Team lächelt und arbeitet, erzeugt sofort Sympathie und Vertrauen. Stellen Sie jede Stylistin und jeden Stylisten mit Spezialisierung vor.
  • Außenansicht: Viele Kunden nutzen Google Maps, um den Salon zu finden. Ein aktuelles Foto der Fassade – idealerweise mit sichtbarem Schild – erleichtert die Orientierung und bestätigt, dass sie am richtigen Ort sind.

Wichtig: Laden Sie jede Woche 2–3 neue Fotos hoch. Google bevorzugt Profile, die regelmäßig aktualisiert werden. Ein Profil mit 50 Fotos aus 2024 ist für den Algorithmus weniger wert als eines mit 30 aktuellen Bildern aus 2026. Benennen Sie Ihre Bilddateien vor dem Upload mit aussagekräftigen Dateinamen: „balayage-friseur-luebeck.jpg“ statt „IMG_4728.jpg“. Google liest Dateinamen und nutzt sie als zusätzliches Relevanzsignal.

„Profile mit mehr als 100 Fotos erhalten 520 % mehr Anrufe, 2.717 % mehr Anfragen nach Wegbeschreibungen und 1.065 % mehr Klicks auf die Website als der Durchschnitt.“ – BrightLocal

Google-Beiträge nutzen: Trend-Frisuren der Saison, freie Termine, neue Produkte regelmäßig posten

Google-Beiträge (Google Posts) sind das am wenigsten genutzte Feature im gesamten Google Business Profil – und gleichzeitig eines der wirkungsvollsten. Ein Beitrag erscheint direkt unter Ihrem Profil in der Google-Suche und auf Google Maps. Er funktioniert wie ein kostenloser Social-Media-Post, der genau dort auftaucht, wo Ihre potenziellen Kunden gerade suchen.

Für Friseursalons eignen sich Google-Beiträge besonders gut, weil die Branche von saisonalen Trends und visuellen Ergebnissen lebt. Hier sind konkrete Beitragsideen, die Sie sofort umsetzen können:

  • Trend-Frisuren der Saison: „Frühjahr 2026: Curtain Bangs bleiben der Trend – so tragen Sie den Look richtig. Jetzt Beratungstermin buchen!“ Mit einem professionellen Foto und einem Buchungslink.
  • Freie Termine kommunizieren: „Diese Woche noch freie Termine am Donnerstag und Freitag Nachmittag. Jetzt schnell buchen!“ – das erzeugt Dringlichkeit und füllt Lücken im Kalender.
  • Neue Produkte und Marken: Sie haben Olaplex ins Sortiment aufgenommen oder bieten jetzt Kerastase-Pflege an? Erzählen Sie die Geschichte dahinter. Kunden interessiert, warum Sie sich für genau diese Marke entschieden haben.
  • Vorher-Nachher-Ergebnisse: Mit Erlaubnis des Kunden ein beeindruckendes Ergebnis teilen – eine Komplett-Typveränderung, eine Balayage-Transformation, eine Bartgestaltung. Das ist der überzeugendste Social Proof, den Sie haben.
  • Team-Neuigkeiten: Eine Stylistin hat eine Weiterbildung zum Balayage-Profi abgeschlossen? Ein neuer Barber ist im Team? Stellen Sie ihn vor. Solche Beiträge zeigen Persönlichkeit und schaffen Vertrauen.
  • Saisonale Aktionen: Hochzeitssaison-Pakete im Frühjahr, Sommer-Pflege-Specials, Herbst-Farberneuerung, Weihnachts-Gutscheine – das Jahr bietet 12 natürliche Aufhänger für Beiträge.

Der Rhythmus: Mindestens ein Beitrag pro Woche. Google-Beiträge sind nach 7 Tagen nicht mehr prominent sichtbar (sie bleiben im Archiv). Wer wöchentlich postet, hat immer einen aktuellen Beitrag in den Suchergebnissen. Ein kurzer Text von 100–300 Wörtern, ein ansprechendes Foto und ein klarer Call-to-Action („Jetzt Termin buchen“, „Anrufen und Beratungstermin vereinbaren“) genügen völlig.

Kombinieren Sie Ihre Google-Beiträge mit einer breiteren Online-Strategie zur Kundengewinnung, um die Wirkung zu vervielfachen. Jeder Beitrag ist ein zusätzliches Signal an Google, dass Ihr Salon aktiv und relevant ist – und aktive Profile werden bevorzugt.

Redaktionsplan-Tipp: Legen Sie einen einfachen Wochenplan an: Montag = Trend-Tipp oder Styling-Inspiration. Mittwoch = Vorher-Nachher-Bild. Freitag = Wochenangebot oder freie Termine. So müssen Sie nicht jede Woche neu überlegen, was Sie posten – und der Salon bleibt dauerhaft sichtbar.

Bewertungen: Warum sie der stärkste Vertrauensfaktor bei der Friseurwahl sind

Google-Bewertungen zählen zu den drei wichtigsten lokalen Ranking-Faktoren. Salons mit mindestens 40 Bewertungen und einer Durchschnittsnote über 4,5 Sternen erscheinen signifikant häufiger im Local Pack. Doch es geht nicht nur um die Zahl. Google bewertet auch die Aktualität: Ein Salon, der im letzten Monat 5 neue Bewertungen erhalten hat, wird gegenüber einem Salon bevorzugt, dessen letzte Bewertung vor 6 Monaten kam.

Für Friseursalons sind Bewertungen besonders wichtig, weil die Entscheidung für einen neuen Friseur emotional und persönlich ist. Kunden geben ihre Haare buchstäblich in fremde Hände – da liest man vorher Bewertungen. Eine Rezension wie „Beste Balayage in Lübeck, Anna hat genau verstanden was ich wollte, der Salon in der Nähe vom Holstentor ist wunderschön“ enthält Keywords, die Ihr Ranking für genau diese Suchbegriffe stärken.

Wie Sie systematisch Bewertungen sammeln:

  • Direkter Link nach dem Termin: Schicken Sie jeder Kundin und jedem Kunden 2–3 Stunden nach dem Besuch eine kurze WhatsApp oder SMS mit Ihrem direkten Google-Bewertungslink.
  • QR-Code am Spiegel oder an der Kasse: Drucken Sie einen QR-Code, der direkt auf Ihr Google-Bewertungsformular führt. Kunden können die Bewertung abgeben, während sie noch auf der Karte zahlen.
  • Jede Bewertung beantworten: Reagieren Sie innerhalb von 24 Stunden – positiv wie negativ. Das zeigt Engagement und ist ein weiteres Aktivitätssignal für Google.
  • Negative Bewertungen professionell lösen: Entschuldigen Sie sich sachlich, bieten Sie eine Lösung an. Potenzielle Kunden lesen Ihre Antworten – und eine souveräne Reaktion auf Kritik schafft oft mehr Vertrauen als die Kritik selbst zerstört.

Google Business Insights: Messen Sie, was funktioniert

Was Sie nicht messen, können Sie nicht verbessern. Google stellt Ihnen im Business Profil detaillierte Statistiken zur Verfügung, die Sie mindestens einmal im Monat auswerten sollten:

  • Suchanfragen: Welche Begriffe haben Nutzer eingegeben, bevor sie Ihr Profil gesehen haben? Fehlt „Balayage Lübeck“ in der Liste, obwohl Sie Balayage anbieten? Dann fehlt der Eintrag in Ihrem Leistungsmenü.
  • Direkte vs. indirekte Suchen: Wie viel Prozent finden Sie über Ihren Namen (direkt) und wie viel über Leistungsbegriffe (indirekt)? Ein gesundes Profil hat mindestens 70 % indirekte Suchen.
  • Aktionen: Wie viele Nutzer haben angerufen, eine Wegbeschreibung angefordert oder Ihre Website besucht? Vergleichen Sie diese Zahlen Monat für Monat.
  • Fotoaufrufe vs. Wettbewerb: Google zeigt Ihnen, wie Ihre Fotoaufrufe im Vergleich zu ähnlichen Salons in Lübeck abschneiden. Liegen Sie darunter, brauchen Sie mehr und bessere Bilder.

Reservieren Sie sich einmal im Monat 30 Minuten für diese Analyse. Notieren Sie, welche Leistungen die meisten Profilaufrufe bringen, und erstellen Sie gezielt Beiträge und Fotos zu diesen Themen. So entsteht ein datenbasierter Kreislauf, der Ihre Sichtbarkeit kontinuierlich verbessert – ohne Werbebudget.

Die wichtigsten Erkenntnisse
  • Ein unvollständiges Google Business Profil ist der häufigste Grund für ausbleibende Anrufe – listen Sie jede Leistung einzeln mit Preis und Dauer auf
  • 84 % der Profilaufrufe kommen über indirekte Suchen wie „Balayage Lübeck“ – Ihre Leistungsbezeichnungen müssen im Profil stehen, damit Google Sie dafür anzeigt
  • Profile mit Fotos erhalten 42 % mehr Wegbeschreibungen und 35 % mehr Website-Klicks – laden Sie wöchentlich 2–3 neue Bilder hoch
  • Google-Beiträge sind kostenlose Werbung direkt in den Suchergebnissen – posten Sie mindestens einmal pro Woche über Trends, freie Termine oder Ergebnisse
  • Bewertungen sind ein Top-3-Rankingfaktor – bitten Sie jeden zufriedenen Kunden aktiv um eine Google-Rezension und beantworten Sie jede Bewertung
  • Messen Sie Ihre Ergebnisse monatlich über Google Business Insights und optimieren Sie gezielt die Leistungen und Themen, die die meisten Profilaufrufe bringen

Mehr Anrufe und Buchungen für Ihren Friseursalon

Wir optimieren Ihr Google Business Profil, richten Online-Buchungssysteme ein und sorgen dafür, dass Ihr Salon in Lübeck bei den richtigen Suchanfragen ganz oben erscheint. Lassen Sie uns gemeinsam Ihre lokale Sichtbarkeit steigern.

Kostenlose Beratung anfragen

Häufig gestellte Fragen

Wenn Ihr Friseursalon bei Google Maps nicht erscheint, liegt das meist an einem nicht verifizierten oder unvollständig ausgefüllten Google Business Profil. Prüfen Sie, ob Name, Adresse, Telefonnummer, Kategorie und Öffnungszeiten korrekt eingetragen und verifiziert sind. Ohne abgeschlossene Verifizierung per Postkarte oder Telefon zeigt Google Ihren Salon in den lokalen Ergebnissen nicht an.
Laden Sie mindestens 25 hochwertige Fotos hoch (Ergebnisse, Interior, Team), listen Sie alle Leistungen mit Preisen auf, aktivieren Sie die Online-Buchung und veröffentlichen Sie wöchentlich Google-Beiträge zu aktuellen Frisurentrends. Laut Google erhalten Profile mit Fotos 42 % mehr Anfragen, und vollständig ausgefüllte Profile bekommen bis zu 7-mal mehr Klicks.
Posten Sie mindestens einmal pro Woche. Google-Beiträge sind nach 7 Tagen nicht mehr prominent sichtbar. Nutzen Sie Beiträge für Trend-Frisuren der Saison, freie Termine, neue Produkte oder Vorher-Nachher-Ergebnisse. Ein kurzer Text mit einem ansprechenden Foto und einem Call-to-Action wie „Jetzt Termin buchen“ reicht völlig aus.