Sie möchten eine Website erstellen lassen als Friseur, wissen aber nicht, ob Sie 500 oder 5.000 Euro einplanen müssen? Damit sind Sie nicht allein. Die Preisspannen für Salon-Websites sind enorm – und die meisten Anbieter verschweigen gern die laufenden Kosten, die nach dem Launch anfallen. In diesem Artikel legen wir alle Zahlen offen auf den Tisch: Was eine professionelle Friseur-Website 2026 wirklich kostet, welche Funktionen unverzichtbar sind und wo Sie sparen können, ohne an Qualität zu verlieren.
„Eine Website ist für einen Friseursalon nicht einfach eine digitale Visitenkarte – sie ist der erste Eindruck, den 80 % Ihrer potenziellen Neukunden von Ihrem Salon bekommen.“
Laut einer aktuellen Studie suchen über 76 % der Verbraucher online nach einem Friseur in ihrer Nähe, bevor sie zum Hörer greifen oder spontan vorbeikommen. Wer hier nicht sichtbar ist, verliert täglich potenzielle Kunden an die Konkurrenz – und zwar an Salons, die es geschafft haben, sich mit einer professionellen Website für lokale Unternehmen optimal zu positionieren. Aber wie viel muss das kosten?
Was eine professionelle Website für Friseursalon kosten sollte
Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an. Aber nicht auf das, was Sie vielleicht denken. Der entscheidende Faktor ist nicht die Anzahl der Seiten, sondern was Ihre Website für Sie leisten soll. Eine reine Informationsseite mit Öffnungszeiten und Adresse ist etwas völlig anderes als ein digitales Buchungssystem mit Kundenverwaltung.
Hier ein realistischer Kostenüberblick für 2026:
- Baukasten (Jimdo, Wix, Squarespace): 10–50 € monatlich, Einrichtung selbst
- Plattform-Lösungen (Shore, Treatwell): 40–100 € monatlich, inklusive Buchungssystem
- Freelancer (maßgeschneidert): 2.000–5.000 € einmalig
- Agentur (Full-Service): 4.000–8.000 € einmalig
- Premium-Agentur (Enterprise): 8.000–15.000 € einmalig
Diese Zahlen beziehen sich auf die reinen Erstellungskosten. Was viele Saloninhaber vergessen: Zu jedem Modell kommen laufende Kosten hinzu – für Hosting, Domain, SSL-Zertifikat, Wartung und eventuelle Updates. Dazu später mehr.
Praxis-Tipp: Vergleichen Sie nicht nur die Einmalkosten. Ein Baukasten für 30 € monatlich kostet Sie über drei Jahre 1.080 € – ohne individuelle Anpassungen, ohne echte SEO-Optimierung und oft mit sichtbarem Anbieter-Branding. Eine maßgeschneiderte Website für 3.000 € mit 20 € monatlichen Hosting-Kosten liegt im gleichen Zeitraum bei 3.720 €, bietet aber deutlich mehr Flexibilität und Professionalität.
Ein häufiges Missverständnis: Teurer bedeutet nicht automatisch besser. Entscheidend ist, dass die Website die richtigen Funktionen mitbringt, technisch sauber umgesetzt ist und für Suchmaschinen optimiert wurde. Ein Freelancer, der sich auf Local SEO spezialisiert hat, kann für 2.500 € ein besseres Ergebnis liefern als eine Agentur für 6.000 €, die keinen Branchenfokus hat.
Online-Buchung, Preisliste und Instagram-Feed – diese Funktionen muss Ihre Website haben
Eine Friseur-Website, die nur Öffnungszeiten und eine Telefonnummer anzeigt, verschenkt enormes Potenzial. Ihre Website muss Besucher in Kunden verwandeln – und das gelingt nur mit den richtigen Funktionen. Hier sind die Must-haves, die 2026 Standard sein sollten:
1. Online-Terminbuchung
Das wichtigste Feature überhaupt. Über 60 % der Kunden bevorzugen es, Termine online zu buchen – rund um die Uhr, ohne Anruf, ohne Warteschleife. Eine integrierte Online-Buchung reduziert No-Shows durch automatische Erinnerungen und entlastet Ihr Empfangsteam erheblich. Systeme wie Shore, Treatwell oder Calendly lassen sich nahtlos in Ihre Website einbinden.
2. Aktuelle Preisliste
Transparenz schafft Vertrauen. Zeigen Sie Ihre Preise offen auf der Website – sortiert nach Kategorien (Damen, Herren, Kinder, Spezialbehandlungen). Kunden, die Ihre Preise bereits kennen, buchen mit höherer Wahrscheinlichkeit, weil die größte Hürde – Unsicherheit über die Kosten – bereits beseitigt ist.
3. Instagram-Feed & Galerie
Friseurhandwerk lebt von visuellen Ergebnissen. Ein eingebundener Instagram-Feed oder eine Vorher-Nachher-Galerie zeigt Ihre Arbeit authentisch und aktuell. Das erspart Ihnen, ständig neue Bilder auf die Website hochzuladen – der Feed aktualisiert sich automatisch.
4. Weitere unverzichtbare Elemente:
- Google-Maps-Einbindung: Damit Kunden Sie sofort finden
- Bewertungen & Testimonials: Echte Kundenstimmen als Vertrauenssignal
- Team-Vorstellung: Gesichter schaffen Nähe und Sympathie
- Mobile Optimierung: Über 70 % der Friseur-Suchanfragen kommen vom Smartphone
- Kontaktformular & Click-to-Call: Maximale Erreichbarkeit auf allen Geräten
- DSGVO-konforme Datenschutzerklärung: Rechtlich zwingend erforderlich
All diese Funktionen lassen sich in eine moderne, responsiv gestaltete Website integrieren, ohne dass die Ladezeit darunter leidet. Achten Sie bei der Anbieterauswahl darauf, dass diese Features im Paket enthalten sind – und nicht als teure Extras nachberechnet werden.
Shore oder Treatwell bieten Mini-Websites für Salons – Selbermachen als günstige Alternative?
Plattformen wie Shore, Treatwell, Jimdo und Wix versprechen eine eigene Salon-Website innerhalb weniger Stunden – ohne Programmierkenntnisse und zu einem Bruchteil der Kosten einer maßgeschneiderten Lösung. Klingt verlockend. Aber halten diese Angebote, was sie versprechen?
Shore (ab 49,90 €/Monat) bietet ein Gesamtpaket aus Online-Buchung, Kundendatenbank, Erinnerungen und einer integrierten Mini-Website. Der Vorteil: Alles kommt aus einer Hand, die Einrichtung ist intuitiv. Der Nachteil: Das Design ist auf Templates beschränkt, SEO-Optionen sind begrenzt und Sie sind vom Anbieter abhängig. Wird Shore teurer oder stellt den Dienst ein, stehen Sie ohne Website da.
Treatwell (ab 39 €/Monat) funktioniert als Marktplatz. Sie erhalten Sichtbarkeit auf der Treatwell-Plattform und können Buchungen empfangen. Allerdings: Treatwell kassiert bis zu 30 % Provision auf Neukunden-Buchungen. Bei einem durchschnittlichen Damenhaarschnitt für 60 € sind das 18 € pro Neukunde – die sich schnell summieren.
Baukastenlösungen (Jimdo, Wix, Squarespace) bieten ab 10–30 € monatlich volle Gestaltungsfreiheit im Rahmen ihrer Templates. Sie können externe Buchungssysteme einbinden und haben die Kontrolle über Ihre Inhalte. Allerdings erfordern sie Zeit, Einarbeitung und ein gewisses Gespür für Design.
Unser ehrliches Fazit zu Baukastenlösungen:
- Geeignet für: Neugründungen mit sehr kleinem Budget, die schnell online gehen müssen
- Nicht geeignet für: Salons, die sich als Premiummarke positionieren wollen oder langfristig über Google gefunden werden möchten
- Größtes Risiko: Plattformabhängigkeit – Sie bauen auf fremdem Boden
Wichtig: Wenn Sie sich für einen Baukasten entscheiden, nutzen Sie unbedingt eine eigene Domain (z. B. mein-salon.de statt mein-salon.jimdosite.com). Das kostet wenige Euro extra pro Jahr, wirkt aber deutlich professioneller und gibt Ihnen die Freiheit, später zu einer individuellen Lösung zu wechseln, ohne Ihre Web-Adresse zu verlieren.
Freelancer (2.000–5.000€) vs. Agentur (4.000–8.000€) für Friseurhandwerk
Wenn Sie sich für eine individuell gestaltete Website entscheiden, stehen Sie vor der nächsten Frage: Freelancer oder Agentur? Beide Optionen haben klare Vor- und Nachteile, die Sie kennen sollten.
Freelancer (typisch 2.000–5.000 €)
Ein spezialisierter Webdesign-Freelancer bietet in der Regel das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Friseursalons. Sie kommunizieren direkt mit der Person, die Ihre Website gestaltet und programmiert – ohne Umwege über Projektmanager oder Account-Betreuer. Änderungen werden oft am selben Tag umgesetzt.
- Vorteil: Direkter Draht, schnelle Umsetzung, niedrigere Kosten
- Vorteil: Oft branchenspezialisiert mit Referenzen aus dem Friseurhandwerk
- Nachteil: Weniger Ausfallsicherheit (Krankheit, Urlaub)
- Nachteil: Begrenzte Kapazitäten für Folgeprojekte
Agentur (typisch 4.000–8.000 €)
Eine Agentur bringt ein ganzes Team mit: Designer, Entwickler, Texter, SEO-Spezialist. Das Ergebnis ist oft polierter, der Prozess strukturierter – mit festem Zeitplan, Meilensteinen und Abnahmerunden. Dafür zahlen Sie die höheren Overheadkosten mit.
- Vorteil: Breites Know-how, professioneller Prozess, Ausfallsicherheit
- Vorteil: Oft integrierte Services (SEO, Texte, Fotografie)
- Nachteil: Höhere Kosten durch Teamstruktur und Bürokosten
- Nachteil: Längere Abstimmungswege, weniger Flexibilität bei kleinen Änderungen
Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten – unabhängig vom Modell:
- Referenzen: Fragen Sie nach fertigen Friseur-Websites – nicht nach allgemeinen Portfolio-Stücken
- Leistungsumfang: Was ist inklusive? Texte, Bilder, SEO-Grundoptimierung, SSL, DSGVO-Check?
- Eigentumsrechte: Gehört Ihnen die Website nach Bezahlung oder nur die Lizenz?
- Support nach Launch: Wie schnell werden Fehler behoben? Gibt es eine Gewährleistung?
- Transparente Preise: Misstrauen Sie Angeboten ohne klares Leistungsverzeichnis
„Die beste Website nützt nichts, wenn sie nach dem Launch niemand pflegt. Klären Sie vor der Beauftragung, wer sich langfristig um Updates und Inhalte kümmert.“
Für einen typischen Friseursalon mit 5–8 Seiten, Online-Buchung, Galerie und SEO-Grundoptimierung empfehlen wir: Beginnen Sie mit einem spezialisierten Freelancer im Bereich 2.500–4.000 €. Das bietet ein ausgezeichnetes Verhältnis aus Qualität, Individualität und Budget. Sobald Sie wachsen und regelmäßig Content-Marketing betreiben möchten, kann eine Agentur für die langfristige Online-Kundengewinnung die bessere Wahl sein.
Laufende Kosten: Hosting, Wartung und Updates für Friseure
Die Erstellungskosten sind erst der Anfang. Eine Website ist kein Produkt, das Sie einmal kaufen und dann vergessen können – sie ist ein lebendiges System, das regelmäßige Pflege braucht. Hier sind die laufenden Kosten, die Sie realistisch einplanen sollten:
Fixe monatliche Kosten:
- Domain (z. B. mein-salon.de): 1–2 €/Monat (ca. 10–15 €/Jahr)
- Hosting (Webspace, Server): 5–30 €/Monat je nach Anbieter und Leistung
- SSL-Zertifikat: 0–10 €/Monat (bei vielen Hostern kostenlos inklusive)
- E-Mail-Postfach (z. B. info@mein-salon.de): 1–5 €/Monat
Variable Kosten:
- Wartung & Sicherheitsupdates: 20–100 €/Monat (je nach CMS und Komplexität)
- Inhaltspflege (Preise, Bilder, Texte aktualisieren): 0 € (selbst) bis 50–150 €/Monat (durch Dienstleister)
- SEO-Betreuung (optional, aber empfohlen): 200–500 €/Monat
- Online-Buchungssystem (z. B. Shore, Calendly): 20–100 €/Monat
Realistisches Monatsbudget für einen Friseursalon:
- Minimal (Hosting + Domain): 10–30 €/Monat
- Standard (+ Wartung + Buchungssystem): 50–120 €/Monat
- Premium (+ SEO + Content-Pflege): 250–500 €/Monat
Ein häufiger Fehler: Saloninhaber investieren 4.000 € in eine tolle Website und lassen sie dann zwei Jahre ohne Updates stehen. Veraltete Plugins werden zum Sicherheitsrisiko, die Preisliste stimmt nicht mehr, und Google straft die Seite ab, weil keine neuen Inhalte hinzukommen. Planen Sie mindestens 50 € monatlich für die Grundpflege ein – das ist weniger als ein Damenhaarschnitt und schützt Ihre Investition.
Rechnung, die sich lohnt: Wenn Ihre Website nur zwei zusätzliche Neukunden pro Monat bringt, die jeweils 50 € ausgeben und dreimal im Jahr wiederkommen, ergibt das 300 € Mehrumsatz monatlich – bei laufenden Website-Kosten von 50–120 €. Der Return on Investment ist damit bereits im ersten Jahr positiv.
Vergessen Sie außerdem nicht die indirekten Vorteile: Eine professionelle Website mit Online-Buchung spart Ihnen täglich 30–60 Minuten Telefonzeit, reduziert No-Shows durch automatische Erinnerungen und ermöglicht es Ihren Mitarbeitern, sich auf das zu konzentrieren, was sie am besten können – Haare schneiden.
Wenn Sie tiefer in das Thema Automatisierung einsteigen möchten, lesen Sie unseren Artikel über die Vorteile eines Online-Buchungssystems – mit konkreten Beispielen aus dem Friseurhandwerk.
- Eine professionelle Friseur-Website kostet zwischen 2.000 und 8.000 € – abhängig davon, ob Sie einen Freelancer oder eine Agentur beauftragen
- Online-Terminbuchung ist 2026 kein Nice-to-have, sondern Pflicht – über 60 % der Kunden erwarten diese Funktion
- Baukastenlösungen eignen sich für den Einstieg, stoßen aber bei SEO, Individualität und Professionalität schnell an Grenzen
- Planen Sie mindestens 50 € monatlich für Hosting, Wartung und Grundpflege ein – vernachlässigte Websites werden zum Sicherheitsrisiko
- Schon zwei zusätzliche Neukunden pro Monat machen die Website-Investition profitabel
- Klären Sie vor der Beauftragung: Eigentumsrechte, Support-Umfang und was genau im Preis enthalten ist
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